Ladebalken abschalten

FAQ

Wenn Sie über viele Jahre oder gar Jahrzehnte mit Metallen, wurzelbehandelten Zähnen, Fremdkörpern oder NICO’s belastet waren, war Ihr Immunsystem durch diesen permanenten Stress sympathikuslastig und abgeschaltet. Dadurch waren Sie ein perfekter Wirt für alle möglichen Mikroorganismen wie Viren, Pilze, Bakterien etc.

Wurden Sie nun von uns saniert und alle oralen Stressoren entfernt, so fängt Ihr Immunsystem wieder an zu arbeiten und wird der Mikroorganismen gewahr, welche sich die Jahre und Jahrzehnte zuvor ungestört in Ihrem Organismus aufhalten und vermehren konnten. Deshalb kann es Ihnen nach einiger Zeit wieder schlechter gehen, was vermieden werden kann, wenn Ihr behandelnder Arzt, Sie nach unserem Eingriff gut betreut und auf die Mikroorganismen untersucht und behandelt.

Vergleichen kann man dies mit einem Studenten, welcher durch den enormen Stress und damit abgeschaltetem Immunsystem niemals während dem Examen krank wird, sondern erst danach, wenn durch die Entspannungsphase der Parasympathikus und damit das Immunsystem wieder eingeschaltet werden und sich um die während der Examenszeit angesammelten Infektionen kümmern kann.

Wir verwenden grundsätzlich nur resorbierbare Nähte, welche sich nach 4 bis 6 Wochen von selbst auflösen. Falls jedoch eine der Nähte Sie stört oder beim Essen und Sprechen behindert, dürfen Sie diese nach frühestens 3 Wochen entfernen lassen. Der Zahnarzt muss dabei NICHT bemüht sein, die Naht vollständig zu entfernen, da die Reste (z.B. unter einem Provisorium oder unter dem Zahnfleisch) dann von selbst in den kommenden Wochen resorbieren (sich auflösen).

 

Die meisten unserer Patienten werden von biologischen Therapeuten überwiesen, so dass diese die anschließende Betreuung wiederaufnehmen. Durch unseren Eingriff wurden alle Metalle entfernt, durch neutrale Materialien (Keramikimplantate, Keramikinlays, Keramikkronen) ersetzt, sowie alle wurzelbehandelten Zähne, Fremdkörper, Wurzelreste und degenerativ entzündlichen Areale (Ischämische Osteonekrose, NICO) schonend entfernt und mit körpereigenen Wachstumsfaktoren (PRF) die Heilung unterstützt. Selbstverständlich macht es sehr viel Sinn, dass in den Wochen und Monaten danach das Immunsystem weiter gestärkt, die Heilungsmechanismen angeregt, Baustoffe für Knochenregeneration zugeführt und die Gifte und Toxine ausgeleitet werden. In der Regel verfügt ihr betreuender biologischer Therapeut über solche Protokolle.

Sie spüren eine Verbesserung Ihrer Symptome nach circa einer bis zwei Wochen. Jeder Körper reagiert jedoch individuell darauf. Nach circa 6 Wochen können Sie noch ein leichtes Krampfen oder Ziehen in der OP- Region wahrnehmen, was mit der abschließenden Weichgewebsheilung einhergeht und wieder nachlassen wird. Vorsichtige Selbstmassage von der Außenseite gibt Linderung.

Grundsätzlich sollten Sie nach allen chirurgischen Eingriffen erst am fünften postoperativen Tag wieder abreisen. Bei einem Knochenaufbau im Bereich der Kieferhöhle (Sinuslift) dürfen Sie für circa zwei Wochen nicht fliegen. Generell sollten Sie im Anschluss für zwei Wochen intensive Sportarten, intensive Sonneneinstrahlung sowie Sauna meiden

In der Regel ist keine Nachuntersuchung erforderlich. Ausnahmen sind neu auftretende Schwellungen oder starke Nachblutungen.

Nehmen Sie ein frisch gewaschenes Baumwolltuch (kein Papiertaschentuch!), machen Sie einen Knoten und drücken Sie es 20 Minuten auf Ihre Wunde (Druckverband). Bei nicht stoppender Blutung kontaktieren Sie bitte uns oder bei nicht Erreichen einen Notfallzahnarzt.

Leicht blutiger Speichel stellt keine starke Nachblutung dar, kann aber auf die gleiche Weise behandelt werden. Vermeiden Sie bitte jegliches Spülen im Mund, da es die Blutung erneut provoziert.

Nehmen Sie ein Schmerzmittel (Ibuprofen 400mg, 1-2 Tabletten alle sechs bis acht Stunden, maximal 6 Tabletten in 24 Stunden) zu sich. Bei nicht abnehmenden Schmerzen kontaktieren Sie bitte uns oder bei nicht Erreichen einen Notfallzahnarzt.

Normalerweise treten auf Grund des speziellen Behandlungskonzeptes und der umfassenden Vor- und Nachbetreuung in der Zahnarztpraxis Dr. Neubauer Komplikationen nahezu niemals auf. Sollte jedoch trotzdem eine Komplikation auftreten, wenden Sie sich bitte an uns unter Telefon: 08504 923650

Bei Beschwerdefreiheit ist es nach dem chirurgischen Eingriff nach 10 Tagen wieder möglich, mit dem Sport zu beginnen. Nach einem Sinuslift-Eingriff darf erst nach 14 Tagen wieder Sport betrieben werden. Die Sauna dürfen Sie ebenfalls frühestens nach 14 Tage wieder besuchen.

Implantate haben einen Einheilungsprozess der sich auf mindestens drei bis sechs Monate beläuft. Sie werden nach Ihrer Operation individuell informiert.

Sobald das Anästhetikum seine Wirkung verloren hat, dürfen Sie wieder essen, aber keine harten Lebensmittel da der Zement 24 Stunden benötigt, um komplett zu härten.

Langzeitprovisorien, welche auf Sofortimplantate gesetzt wurden, dürfen mindestens für 6 Wochen nicht belastet werden, d.h. in dieser Zeit dürfen Sie lediglich weiche Nahrung zu sich nehmen.

Direkt nach der Operation ist es am wirkungsvollsten die nächsten drei bis vier Stunden zu kühlen. Am nächsten Tag können Sie während Ihrer Infusion weiter kühlen.

Wir empfehlen für fünf Tage nach Ihrer Operation nicht zu spülen und danach nur mit Wasser auszuspülen. Bitte verwenden sie keine Mundspüllösungen oder chemische Präparate.

Am bequemsten ist es sicherlich auf dem Rücken zu schlafen, so haben sie keinen seitlichen Druck auf Ihrem Gesicht. Nehmen Sie bitte ein zweites Kissen dazu, damit Ihr Kopf höher liegt als Ihr Herz und damit ein optimaler Lymphabfluss möglich ist.

Die ersten drei Tage dürfen Sie nicht spazieren gehen und sich körperlich belasten. Sie müssen sich entspannen, Sie dürfen Musik hören, Bücher lesen oder auch meditieren. Sie sollten keine Nachrichten lesen oder schauen und auch auf Yoga verzichten.

Bitte sprechen Sie auch so wenig wie möglich, damit die Wunde nicht gereizt wird. Andernfalls kann die Naht aufgehen oder eine stärkere Schwellung entstehen.

Durch die Operation wird dem Körper Stress abgenommen was dazu führt, dass sich der erste Tag danach gut anfühlt. Die folgenden Tage werden vom Patienten häufig aus dem Grund der Energiebereitstellung für den notwendigen Heilungsprozess subjektiv etwas schlechter wahrgenommen. Außerdem beginnt der Körper mit der Entgiftung. Je disziplinierter Sie sind und sich an unser Protokoll halten, desto besser wird es Ihnen gehen.

Direkt nach der Operation sollten die das OP-Gebiet gut kühlen. Dies vermeidet bei konsequenter Anwendung jegliche Schwellung. Weiterhin erfolgt am selben Tag noch eine Behandlung mit verschiedenen Salben zur Verbesserung des Lymphabflusses und eine Magnetfeldtherapie. Sie erhalten von uns weiterhin ein Package mit einer Suppe, einem Smoothie, einer Tafel Schokolade und ein Teegetränk.

 

Am nächsten Tag erfolgt eine postoperative Vitamininfusion und situativ weitere medikative Behandlungen wie zum Beispiel Schmerzinfusion oder nochmalige IV-Gaben von Antibiotika zum Infektionsschutz. Am zweiten postoperativen Tag erhalten Sie zusätzlich zur Infusion eine medizinische Behandlung in unserer medizinischen Abteilung.

Nein, Sie erhalten grundsätzlich alle Medikamente bei uns in der Praxis. Für den Fall, dass Sie später etwas benötigen, werden wir Ihnen das Rezept für Nachbehandlungsmedikamente unterschreiben, so dass Sie jederzeit und an jedem Ort auf diese Medikamente zurückgreifen können.

Bringen Sie in diesem Fall bitte immer eine Begleitperson mit. Die Anästhesie kann Ihre Fahrtüchtigkeit für die Stunden nach dem Eingriff beeinträchtigen. Wir empfehlen deshalb immer, für einige Tage in einem Hotel zu übernachten. Sie sollten sich einen Tag vor bis mindestens 4 Tage nach dem Eingriff komplett ausruhen und jeglichen Stress und Anstrengung vermeiden.

 

Dies muss individuell entschieden werden und hängt sowohl von Ihrem eigenen Zustand, als auch von der Größe Ihres Eingriffes ab. Für den Fall, dass Sie physisch nicht in der Lage sind, allein zu reisen und der Eingriff sehr lange dauert, würden wir auf jeden Fall empfehlen, eine Begleitperson mitzubringen. Diese kann Sie dann unterstützen und betreuen.

Grundsätzlich wird es Ihnen nach der Operation nicht schlecht gehen. Meist haben unsere Patienten nach dem Eingriff sogar mehr Energie und müssen eher „gezwungen“ werden, sich dennoch auszuruhen. Unsere Vor- und Nachbehandlung, als auch die Operationsmethodik führt in der Regel dazu, dass Sie auch bei sehr großen Eingriffen im Normalfall keine von außen sichtbaren Schwellungen, und keine starken Schmerzen haben werden.

Die perfekte Einheilung von Implantaten ist auch abhängig von ihrer optimalen Mitarbeit. Die Implantate dürfen in der Einheilphase (6-8 Wochen) unter keinen Umständen belastet werden.

Falls Sie direkt ein Provisorium bekommen, dient dies lediglich der Ästhetik, nicht der Funktion und darf daher nicht belastet werden.

Falls es dennoch belastet wird, kann es sein, dass das Implantat nicht im Knochen einheilt.

Üblicherweise, wenn die Betäubung nachgelassen hat.

Nach der OP erhalten Sie von uns eine Übersicht, auf was Sie nach einer Operation achten sollten.
Unser Team klärt Sie natürlich auch zusätzlich bei Fragen auf.

Mit der Betaisodona Mundspüllösung soll 3x täglich, gespült werden (verdünnt nach Anweisung).

Ja.
Nach einer Operation kann eine Schwellung der Wange, eine Einschränkung der Mundöffnung und Schluckbeschwerden auftreten. Diese klingen in der Regel nach 3 bis 4 Tagen ab. Nach einer Woche ist die Wundheilung weitgehend abgeschlossen. Temperaturerhöhungen bis 38,5°C sind nach dem Eingriff möglich und normal.

Bei stärkeren Schmerzen melden sie sich bitte umgehend bei uns für einen Termin: 08504 923650